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Camelô
 
Straßenhändler in Rio de Janeiro
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Basierend auf den Dokumentarfilm Camelô, der anhand eines typischen Arbeitstags von vier Straßenhändlern in Rio de Janeiro versucht Ursachen und Folgen von Informalität aufzuzeigen, will die Website den Film nicht nur vorstellen, sondern die Problematik der Informalität, im übertragen Sinn Schwarzarbeit, erörtern und weiter vertiefen.

Auch wenn der Camelô nur Bezug auf die Probleme in Brasilien und speziell auf die der Stadt Rio de Janeiro nimmt, haben wir es mit einer globalen Fehlentwicklung zu tun. Denn nicht nur in Dritte-Welt- oder Schwellenländern, auch in Staaten wie beispielsweise den USA wächst der informelle Sektor als eine der Folgen der Globalisierung. Selbst in Deutschland werden etwa 17% des BIP durch informelle Aktivitäten erwirtschaftet. Das sind mehr als 350 Milliarden Euro was deutlich mehr als der Bundeshaushalt 2006 ist, der sich auf  261,7 Milliarden beläuft.

Der Internetauftritt zu Camelô will zusätzliche Fakten zur brasilianischen Wirtschaft liefern die die Informalität betreffen, jedoch in den üblichen Statistiken kaum Erwähnung finden oder gar nicht erfasst werden. Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Rio de Janeiro macht die strategische Auswahl von Warenein- und -verkauforten durch die Straßenhändler verständlicher. Andere Menschen die ebenfalls das Medium Film nutzen wollen um auf soziale Probleme hinzuweisen sollen sich hier austauschen können um die formale Qualität ihrer Arbeiten zu verbessern.

Dabei ist der interessierte Besucher eingeladen sich einzubringen und durch Diskussionen über die Blogs der Website oder direkten Kontakt zur Redaktion dem Portal kontinuierlich noch mehr Konsistenz geben.